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Das gedruckte Wort: Hefte über Poker
Wie über jedes andere erdenkliche Thema auch bestehen eine Anzahl von Fachillustrierten weltweit über Poker. Diese werden dann unter regionaler Betreuung redaktionell und eigensprachig betreut; viele Einzelzeitschriften sind auch nationenbegrenzt erschienen. Sämtliche Pokerzeitschriften, die es weltweit gibt, können hier aus Platzgründen nicht aufgezählt werden, auch wären viele der mangelnden Qualität wegen nicht erwähnenswert. Willkürlich werden im Folgenden nun wenige "große" (d. h. mit hoher (weltweiter oder deutschsprachiger) Flächendeckung) dieser Zeitschriften herausgegriffen und in ihren Besonderheiten beschrieben. Dies sagt nichts über ihre Qualität gegenüber den Magazinen aus, die hier nicht erwähnt werden. Was jedoch verallgemeinert werden kann, sind die Inhalte. Es geht um Veranstaltungshinweise wie auch Artikel von geübten, erfolgreichen und in dieser Funktion weltweit bekannten Pokerspielern. Diese sind durch ihre Gewinne zumeist in die Lage gekommen, sich geschäftlich in der Pokerindustrie zu engagieren, nicht zuletzt zuweilen auch von dieser gesponsort zu werden. Das Ergebnis sind Eigentümerschaften an Online-Poker-Portalen, Pokerzeitschriften, Pokerschulen und eben die Autorenschaften an vielen Poker-Lehrbüchern sowie an Artikeln in den oben erwähnten Medien. Hierbei sollte noch einmal angemerkt werden, dass es sich bei Poker nicht um eine Wissenschaft als solche handelt.

Prinzip Umsatz: Das geschätzte Printmedium
Jedoch durch die Fernsehübertragungen von Pokerturnieren, insbesondere mit Hilfe von Tischkameras, erfuhr das Kartenspiel zu Anfang des 21. Jahrhunderts einen entscheidenden Popularitätsschub. Dieser erzeugte, auch in Vereinbarung mit anderen gezielten Werbemaßnahmen, zunächst ein gesteigertes Publikumsinteresse, dann auch eine entsprechende Nachfrage. Kurz gesagt: Poker ist zu einem strukturierten und rentablen Geschäft geworden, weit außerhalb des Spielens selbst. Hiervon profitiert � dauerhaft � eine inzwischen weitverzweigte Industrie, wie es auch bei anderen Branchen (Sport, Fußball, Jagd etc.) auch der Fall ist; Werbe(anzeigen)flächen werden eben auch bei den Pokerzeitschriften zur Verfügung gestellt. Somit, kurz gesagt: Selbst im Zeitalter des Internets wird keine Branche in ihrer Ergiebigkeit auf Printmedien verzichten können; Abonnenten sowie Werbekunden bleiben stets hier attraktive Umsatzsäulen. Spielen Sie in Online Casinos Test verschiedene Spiele.

Europa, die USA und die Welt: "Bluff"
Das "Bluff Magazine" ist eine amerikanische Illustrierte, welche sich thematisch mit dem Pokerspiel auseinandersetzt. Regionale Ausgaben werden ebenfalls für Europa, Lateinamerika, Südafrika sowie Australien bzw. Asien ausgegeben. Die amerikanische Ausgabe begann mit einem zweimonatigen Erscheinungsrhythmus im Oktober 2004, verkürzte ihre Präsenz dann auf monatliche Abstände im August 2005. Wiederum ein Jahr später, nämlich diesmal im Dezember 2006, erwarb die Zeitschrift die Domain "thepokerdb.com", über welche eine Datensammlung über weltweite Pokerturniere beinhaltet. Diese Domain ist seitdem über den Online-Auftritt dieser Zeitschrift direkt aufzurufen. Das "Bluff Europe Magazine " ist eine monatliche Schwesterzeitschrift. Diese wird in Großbritannien verlegt und thematisiert das Pokergeschehen in Europa. Regelmäßig beinhaltet das Blatt Texte, die von regelmäßigen und weltweit auftretenden Pokerturnierspielern verfasst werden, als da wären: Mike Caro, Antonio Esfandiari, Phil Laak, Tom Sambrook, Liv Boeree und Neil Channing. Dieses Magazin hatte ihr erstes Erscheinungsdatum im März 2006. Das "Bluff Magazine South Africa" ist eine weitere Partnerzeitschrift. Diese wird von der "Maverick Publishing Corp." betrieben und thematisiert grundsätzlich die Pokerindustrie in der Südhälfte Afrikas. Herausgeber ist Ryan Dreyer, der den Ruf als bester afrikanischer Pokerspieler innehat und das Millionen-Turnier im Jahre 2008 in Sun City gewann.









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Mit Ernst bei der Sache: "Die Poker Tribune"
Zu Anfang des Jahres 2007 begann man, die Zeitschrift "Poker Tribune" herauszugeben. Hier handelt es sich um das größte allein deutschsprachige Printmedium in Sachen Poker. Zielgruppe hier sind Pokerspieler, die ihrem Interesse nicht im Internet nachgehen, sondern tatsächlich bei privaten Pokerrunden, in Casinos oder auch höher einzustufenden Turnieren teilnehmen. Inhalte sind hier die Ergebnisse aktueller Turniere, Berichte über und von Pokerspielern im deutschsprachigen Bereich. Jedoch ebenfalls geht es um Veranstaltungstipps, Turniertermine sowie wirtschaftliche Entwicklungen von Casinos sowie anderen Institutionen der Pokerszene. Der Ton ist sachlich, die Artikel halten stets einen anspruchsvollen Ton; durch das Bewahren eines hohen sprachlichen Niveaus wird Poker hier als ernsthafte Betätigung vermittelt, dies auch aus der Feder von bekannten Journalisten. Somit kann die "Poker-Tribune" als Zeitschrift für den regelmäßigen Turnierspieler verstanden werden.

Poker als Spaß: Das CPM
2006 wurde die erste Ausgabe des "Casino & Poker-Magazins" zunächst in Hamburg, dann in Wien herausgegeben. In diesem, mehr im Stil eines Boulevardblattes gehaltenen Mediums werden Interviews mit aktuellen Pokerspielern, aber auch Modevorschläge für laufende Turniere oder andere Themen, die nicht direkt mit dem Spiel an sich zu tun haben, vorgestellt. In allem: Dieses Magazin legt Wert auf Kurzweiligkeit und Unterhaltung und ist seit 2010 mit einer neuen Auflage on- und offline gleichzeitig (auch im Print-Abonnement) erhältlich.

Das Medium "Druck": Poker zielt auf viele Gruppen
Die Beispiele des oben Angeführten können für die "Pokerwelt" auf dem Zeitschriftenmarkt verallgemeinert werden: Entweder geht es darum (Beispiel "Bluff"), das Pokerspiel durch die Hinweise auf zukünftige Veranstaltungen oder auch durch Artikel über bereits abgelaufene Turniere oder Spiele bekannt zu machen und populär zu halten. Hierbei gilt es, ebenfalls eine bestimmte (welt- oder kontinentweite) "Poker-Prominenz" zu definieren, auch finanziell zu unterstützen und diese in den Vordergrund zu stellen, indem Pokerturniergewinner oder auch Pokergeschäftsleute zu den Artikelschreibern gehören. Zielgruppe hier ist der aktive Pokerspieler, der angeregt werden soll, Namen, Personen und Orte mit einer Bedeutung zu versehen. Oder aber es geht um die Zielgruppe der "Akademiker" (Beispiel: "Poker Tribune"), nämlich jener Personen, die möglicherweise gesellschaftliche Positionen einnehmen, jedenfalls jedoch dazu ausgebildet worden sind, sich ihre Meinung nicht oberflächlich, sondern kritisch zu bilden. Diesem kommt die zweite Kategorie der Pokerzeitschriften entgegen, in welchen das Pokerspiel durch entsprechend seriös und gehoben gehaltene Artikel (somit durch eine nahezu eloquente bzw. wissenschaftliche "Schreibe") als nicht nur gesellschaftlich attraktive, sondern auch spieltheoretisch hochwertige Beschäftigung gekennzeichnet und ausgebreitet wird, dies natürlich auch umrahmt von Spielplänen. Weiterhin ist von der Wirtschaftlichkeit bei Casino- und Pokerspielen die Rede. Die dritte Gruppe nun (Beispiel: Casino & Poker-Magazin) spricht betont den nur oberflächlichen Leser an. Es ist ein Unterhaltungsmagazin, welches sich weniger (aber auch) mit dem Pokerspiel an sich beschäftigt, sondern vielmehr mit dem sogenannten "Lifestyle" bzw. "Flair", den dieses Spiel vermittelt: Dekorationsdetails, die Gestaltung des äußeren Auftretens am Pokertisch, Diskurse über Prominenz und vor allem mit dem Angebot, der "Mann von der Straße" könnte dazugehören.



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